CMD Erfahrungen: Was Katrin nach über fünf Jahren Kopf- und Gesichtsschmerzen geholfen hat
Nach langwierigen Zahnbehandlungen wurden Katrins Beschwerden immer stärker. Zeitweise war sie arbeitsunfähig und wurde mehrere Wochen stationär in einer Schmerzklinik behandelt. Im Video berichtet sie, warum erst das abgestimmte Zusammenspiel verschiedener Behandlungen für sie zum Wendepunkt wurde.
Im folgenden Video erzählt Katrin selbst von ihrer jahrelangen Suche nach Hilfe, ihren anfänglichen Zweifeln und den Behandlungsschritten, durch die sich ihre Beschwerden nach eigener Aussage deutlich verbesserten.
Katrins Weg: vom jahrelangen Schmerz zum Wendepunkt
Mehr als fünf Jahre lang bestimmten Kopf- und Gesichtsschmerzen Katrins Alltag. Erst als die verschiedenen Beschwerden und Behandlungsansätze gemeinsam betrachtet wurden, bemerkte sie schrittweise eine deutliche Veränderung.
Die Beschwerden beginnen
Nach einer langwierigen Zahnbehandlung mit Zahnaufbauten, gezogenen Zähnen und einem Implantat entwickelten sich bei Katrin starke Kopf- und Gesichtsschmerzen. Mit der Zeit breiteten sich die Beschwerden immer weiter aus.
Die Schmerzen bestimmen den Alltag
Nach einer weiteren Zahnbehandlung verschlechterte sich Katrins Situation drastisch. Ihr persönlicher Schmerzpegel lag zeitweise bei 8 bis 9. Sie konnte nicht mehr arbeiten und wurde arbeitsunfähig.
Stationäre Behandlung in der Schmerzklinik
Katrin wurde für mehrere Wochen in einer Schmerzklinik aufgenommen. Dort erhielt sie unter anderem die Empfehlung, Physiotherapie zu beginnen und sich erneut eine Zahnschiene anfertigen zu lassen.
Der Körper wird als Ganzes betrachtet
Über einen Physiotherapeuten kam Katrin in die Praxis von Dr. Silke Raitarowsky. Bevor die Schiene angefertigt wurde, wurden nicht nur Zähne und Kiefer, sondern auch die Zusammenhänge mit dem übrigen Körper betrachtet.
Mehrere Fachrichtungen arbeiten zusammen
Zahnärztin, Orthopädie und Physiotherapie tauschten sich miteinander aus. Für Katrin war es eine neue Erfahrung, dass sie medizinische Informationen nicht mehr selbst von einer Praxis zur nächsten tragen musste.
Die Behandlung wird abgestimmt
Die Therapie bestand aus einer individuell angefertigten Schiene, Physiotherapie, manueller Therapie, Triggerpunktakupunktur und zeitweise auch Medikamenten. Für Katrin war nicht eine einzelne Massnahme, sondern das Zusammenspiel entscheidend.
Erste deutliche Fortschritte
Nach einigen Wochen sank Katrins persönlicher Schmerzpegel nach eigener Aussage von teilweise 8 bis 9 auf etwa 3 bis 4. Sie konnte schrittweise wieder mit der Arbeit beginnen und fühlte sich während der Behandlung erstmals umfassend aufgehoben.
„Das war dann der Wendepunkt in meiner Schmerzgeschichte.“
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Die schnelle Hilfe gegen Kopf-, Nacken- und Kieferschmerzen.
Katrins CMD-Erfahrungsbericht: Von jahrelangen Schmerzen zum Wendepunkt
Katrin erzählt, wie sich ihre Kopf- und Gesichtsschmerzen über Jahre verschlimmerten und warum erst das abgestimmte Zusammenspiel mehrerer Fachrichtungen für sie zu einer deutlichen Veränderung führte.
So begannen Katrins Beschwerden
Katrin war zum Zeitpunkt des Interviews 34 Jahre alt und litt bereits seit mehr als fünf Jahren unter starken Kopf- und Gesichtsschmerzen.
Begonnen hatten die Beschwerden nach einer langwierigen Zahnbehandlung. Ihre Zähne wurden teilweise aufgebaut, Zähne wurden gezogen und ein Implantat eingesetzt. Danach bemerkte Katrin, dass sich die Schmerzen immer weiter ausbreiteten.
Zunächst versuchte sie, mit den Beschwerden zu leben. Nach einer weiteren Zahnbehandlung verschlechterte sich ihr Zustand jedoch deutlich.
„Danach ist es völlig eskaliert. Der Schmerzpegel im ganzen Gesicht war so unfassbar hoch, dass gar nichts mehr ging.“
Wie sich die Schmerzen auf ihren Alltag auswirkten
Die Kopf- und Gesichtsschmerzen bestimmten Katrins Alltag immer stärker. Zeitweise lag ihr persönlicher Schmerzpegel nach eigener Aussage bei 8 bis 9.
Die Beschwerden wurden schliesslich so belastend, dass sie nicht mehr arbeiten konnte und arbeitsunfähig wurde. Katrin begab sich daraufhin in eine Schmerzklinik, in der sie mehrere Wochen stationär behandelt wurde.
Dort erhielt sie unter anderem die Empfehlung, Physiotherapie zu beginnen und sich erneut eine Zahnschiene anfertigen zu lassen.
Die Situation war für sie nicht nur körperlich, sondern auch emotional sehr belastend. Aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen verband sie Zahnarztbesuche inzwischen mit grosser Anspannung.
„Immer wenn ich eine Zahnarztpraxis betreten habe, hat sich in mir schon alles umgedreht.“
Warum die bisherigen Behandlungen nicht ausreichten
Katrin hatte bereits verschiedene medizinische Anlaufstellen besucht. Was ihr dabei besonders fehlte, war ein direkter Austausch zwischen den beteiligten Fachrichtungen.
Oft musste sie selbst versuchen, die Aussagen eines Arztes an die nächste behandelnde Person weiterzugeben. Als Patientin ohne medizinisches Fachwissen empfand sie diese Situation als schwierig.
Die Beschwerden wurden zwar aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, doch die einzelnen Informationen und Behandlungsschritte waren aus ihrer Sicht nicht ausreichend miteinander verbunden.
„Was mir bei vielen Ärzten gefehlt hat, war, dass die mal untereinander sprechen.“
Der Wendepunkt in Katrins Schmerzgeschichte
Über einen Physiotherapeuten, der mit der Praxis zusammenarbeitete, kam Katrin schliesslich zu Dr. Silke Raitarowsky.
Hohe Erwartungen hatte sie zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Umso wichtiger war für sie, dass sie sich in der Praxis von Beginn an ernst genommen und verstanden fühlte.
Besonders beeindruckte sie die enge Zusammenarbeit zwischen Zahnmedizin, Orthopädie und Physiotherapie. Bevor eine neue Schiene angefertigt wurde, betrachteten die Behandelnden nicht nur ihre Zähne und den Kiefer, sondern auch mögliche Zusammenhänge mit dem übrigen Körper.
„Ich wusste, dass sich der ganze Körper angeguckt wird und nicht einfach irgendeine Schiene angefertigt wird.“
Für Katrin war genau dieses abgestimmte Vorgehen der entscheidende Unterschied zu ihren bisherigen Erfahrungen.
Wie die Untersuchung und Abstimmung abliefen
Während der Behandlung wurde wiederholt überprüft, wie sich Veränderungen im Kiefer auf den Körper auswirkten und umgekehrt.
Die beteiligten Fachrichtungen tauschten sich untereinander aus. Dadurch musste Katrin nicht mehr allein versuchen, medizinische Informationen zwischen verschiedenen Praxen zu übermitteln.
Sie hatte erstmals das Gefühl, dass ihre Beschwerden nicht isoliert betrachtet wurden. Stattdessen entstand ein gemeinsames Bild, bei dem der Kiefer, die Muskulatur und der übrige Körper miteinander in Beziehung gesetzt wurden.
„So haben die unterschiedlichen Fachrichtungen miteinander zusammengearbeitet und den Patienten als Ganzen gesehen.“
Welche Schritte Bestandteil der Behandlung waren
Katrins Behandlung bestand nicht aus einer einzelnen Massnahme, sondern aus mehreren aufeinander abgestimmten Bausteinen.
Die Triggerpunktakupunktur fand nach Katrins Aussage zweimal pro Woche statt. Ebenfalls zweimal wöchentlich erhielt sie Physiotherapie beziehungsweise manuelle Therapie.
Ihre Schiene trug sie in dieser Behandlungsphase rund um die Uhr – auch beim Schlafen und Essen. Die genaue Anwendung und Tragedauer waren Teil ihres individuellen Behandlungskonzepts und lassen sich nicht pauschal auf andere CMD-Betroffene übertragen.
Auch Medikamente wurden vorübergehend Bestandteil der Behandlung. Katrin stand ihnen zunächst kritisch gegenüber, hatte jedoch das Gefühl, dass sie ihr dabei halfen, aus dem langjährigen Schmerzkreislauf herauszukommen.
„Ich glaube, wenn nur ein Baustein nicht dabei gewesen wäre, wäre es vielleicht nicht auf dem Pegel, wie es heute ist.“
Was sich für Katrin verändert hat
Nach einigen Wochen bemerkte Katrin die ersten deutlichen Fortschritte.
Nach den jahrelangen starken Beschwerden war dies für sie eine grosse Veränderung. Sie fühlte sich während der Behandlung gut aufgehoben, weil die einzelnen Fachrichtungen miteinander kommunizierten und die Massnahmen gemeinsam abgestimmt wurden.
Am Ende ihres Erfahrungsberichts konnte Katrin wieder damit beginnen zu arbeiten.
„Das war eine harte Zeit und ich bin froh, dass wir jetzt diesen Weg gefunden haben.“
Auch ihr Verhältnis zu Zahnarztbesuchen hatte sich verändert. Nach den belastenden Erfahrungen der vergangenen Jahre hatte sie erstmals wieder das Gefühl, eine Zahnärztin gefunden zu haben, deren Praxis sie künftig mit weniger Angst betreten konnte.
Was Katrin aus ihrer Erfahrung mitnimmt
Katrin führt ihre Verbesserung nicht auf eine einzelne Behandlung zurück. Für sie war das Zusammenspiel der verschiedenen Massnahmen entscheidend.
Die Schiene allein, die Physiotherapie allein oder die Medikamente allein hätten aus ihrer Sicht wahrscheinlich nicht denselben Effekt gehabt. Erst die Kombination und die enge Abstimmung zwischen den beteiligten Fachrichtungen wurden für sie zum Wendepunkt.
Ihre Geschichte zeigt gleichzeitig, dass sich CMD-Beschwerden und chronische Schmerzen sehr unterschiedlich entwickeln können. Welche Untersuchungen und Behandlungen sinnvoll sind, muss deshalb immer individuell entschieden werden.
Hinweis: Katrins Erfahrung ist ein persönlicher Erfahrungsbericht und keine Garantie für einen vergleichbaren Verlauf bei anderen Betroffenen. Die geschilderten Behandlungsschritte ersetzen keine individuelle medizinische oder zahnärztliche Untersuchung.
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